Ein paar Worte zum Glück

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Heute Morgen hatte ich keine Lust abzuwaschen und habe daher kurzerhand beschlossen, die Frühstücksteller samt „Frühstück-am-Bett-Tisch-von-Ikea“ (ihr wisst schon, dieses komische Ding, das man per Rollen über das Bett fahren kann) umzutreten. Rock’n’Roll, yeah, nennt mich Pete Doherty.

Ein Kick hat gereicht, um unsere schönen Teller (natürlich auch von Ikea) in die ewigen Jagdgründe zu befördern und unsere Nachbarn zu wecken. Bruce Lee wäre stolz auf mich gewesen. Pete Doherty vielleicht auch.

„Wie konnte das passieren, warum bist Du so gemein zu den armen Tellern?“ höre ich euch schon fragen.

Ganz einfach. Da die Dusche bereits besetzt war, habe ich die Zeit genutzt, nochmal kurz einzunicken (Schlaf ist wichtig). Und ich weiß nicht, wie das bei Euch ist, aber manchmal zucke ich im Schlaf und da war eben dieses ihr-wisst-schon im Weg. Irgendwie klingt das jetzt nicht mehr nach Rock’n’Roll. Ich bin einfach immer zu ehrlich. Sorry Pete.

Nun gut, Scherben bringen bekanntlich Glück. Also dachte ich mir, wenn ich heute ins Büro komme, gibt es bestimmt einen saftigen Auftrag. Auf der anderen Seite könnte es auch sein, dass ich einen Fuß auf die Straße setze und im letzten Moment das vorbeirasende Auto bemerke, meinen Fuß zurückziehe und zu mir sage „Krass, nochmal Glück gehabt“.

Das Kuriose dabei ist, obwohl das letztere Glück das bessere ist – denn immerhin hätte es mir das Leben gerettet – weiß man es nicht zu schätzen. Denn ich wäre danach kaum besser gelaunt als vorher. Vermutlich sogar eher schlechter, denn Ich hätte meine Faust in die Luft geworfen und dem Autofahrer böse Schimpfwörter hinterhergerufen. „Scheiß Raser“ zum Beispiel.

Man kann sich also anscheinend nur über Glück freuen, das quasi ein Extra darstellt.

Das ist wohl wie beim Geld ausgeben oder zu Neudeutsch „Shoppen“. Bei neuen Schuhen tanzen die Glückshormone Tango, bei der nötigen Autoreparatur sitzen Sie eher in einem dunklem Raum, hören Dark-Wave und denken über angenehme Suizid-Formen nach.

Schon komisch dieses Glück, aber wahrscheinlich war mein Kick eh zu mutwillig. „Vorsatz nennt man so etwas“ höre ich das Glück schon sagen.

Doch dann fiel mir ein was mein Glück ist. Eine Freundin zu haben, die nach der Dusche (ihr erinnert euch?) nicht böse über das Chaos und die Scherben war, sondern mit mir zusammen darüber gelacht hat. Wir sind dann mal bei Ikea. Shoppen.

Lenovo T530 und das eingebaute UMTS / 3G-Modem unter einem Linux 3.8.x Kernel

Bei einigen Lenovos ist ja ein UMTS-Modem verbaut. So auch in meinem Lenovo T530. Das Modem war für mich einer der Gründe, warum ich das Modell überhaupt gewählt habe.

Nun betreibe ich mein Notebook nicht mit Windows sondern mit Linux. Im Speziellen mit Linux Mint „Olivia“. Generell gibt es mit dem Modem wohl auch keine Probleme unter Linux. Naja, generell eben :-)

Wer einen Kernel >= 3.8 hat bekommt mit Sicherheit Probleme das Modem „out of the box“ zum Laufen zu bekommen – so auch in meinem Fall.

Um herauszufinden, welchen Kernel ihr habt, tippt ihr einfach

uname -r

in die Konsole. Die Kernel-Version sollte da dann stehen.

Falls euer Kernel auch >= 3.8 ist, müsst ihr folgendes tun, um per UMTS, 3G oder LTE ins Netz zu kommen:

Unter „/etc/modprobe.d“ eine Datei anlegen, z.B. „myumts.conf“. Wie die Datei heißt, ist nicht so wichtig da alle „.conf“ Dateien in dem Verzeichnis abgearbeitet werden. Der Name dient nur dazu, dass ihr später wisst was drin steht und wofür die überhaupt da ist. Also:

cd /etc/modprobe.d
touch myumts.conf

In diese (noch leere) Datei muss dann mit dem Editor eurer Wahl folgende Zeile eingefügt werden:

options cdc_ncm prefer_mbim=N

Dann noch speichern, einmal rebooten und das Modem läuft.

Grund dafür ist, dass in dem neueren Kernel das Modem (noch?) nicht unterstützt wird und wir per Modprobe einfach ein älteres/anderes Modul in den Kernel laden.

Die Lösung sollte für die meisten Linux-Varianten, insbesondere auch Ubuntu funktionieren.

Have Fun!

Pantone-Farbfächer als Queen

Gerade war ich erst in London und dann stolpere ich über so etwas:

http://blogbuzzter.de/2012/06/die-queen-als-pantone-farbfacher/

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photo © Pantone® and Leo Burnett London

Zum 60 jährigen Jubiläum hat Pantone zusammen mit Leo Burnett London einen limitierten Farbfächer der Queen aufgelegt. Darin finden sich 60 Pantone-Farben mit Ort und Datum wann „Her Majesty“ die jeweilige Farbe getragen hat. Sehr witzige Idee.

Lustigerweise ist der Fächer auch auf eine Auflage von 60 Stück limitiert.